Kreativität und DIY-Mentalität
Terrarienbedarf ist immernoch eine ziemliche Nische. Klar, es hat sich viel in den letzten 30 Jahren verändert und man findet im Internet eine Menge dedizierter Shops und bekommt zuweilen bei Wish oder Temu auch das ein oder andere zu finden. Doch umso spezieller die Wünsche und Anforderungen werden, umso teurer oder gar unkäuflicher werden die Angebote…
Da wird Kreativität gefragt! Wasserbehälter für kleine Pedelings? Puh, kommerziell wird man da kaum fündig. Wenn die Tiere größer sind, und in größeren Behältern wohnen, dann kann man auf die Deckel von Wasserflaschen zurückgreifen. Aber was macht man mit ganz kleinen Tieren, die noch in einer Tzatziki-Dose verloren wirken? Da helfen vielleicht Tattoo-Cups, die kleinen Behälter in denen Tättowierer ihre Farben während einer Sitzung aufbewahren.
Und wenn man kein passendes Terrarium findet, muss man vielleicht selber basteln. Als Ausgangsbasis kann man ein passendes Aquarium nehmen, wo man mit U- und L-Profilen eine Führung für einen Deckel dranbaut. Den Deckel selber kann man wiederum aus Hobby- oder Plexiglas selber machen, indem man mit einer Stichsäge die Öffnungen für eine Belüftung reinschneidet und mit Lochbleck oder Streckmetall verschließt, das man mit Aquariensilikon anklebt.
Mit dieser Attitüde findet man auch immer wieder Einsatzzwecke für fast jedweden Lebensmittel-Behälter. Eine spitze Nadel oder ein feiner Lötkolben macht schnell und einfach aus einer Harribo-Dose, einer Röstzwiebel-Dose oder der Verpackung von getrockneten Pilzen aus dem Discounter ein kleines Aufzuchtbecken.