Protokolle und Dokumentation

Protokolle haben viele Einsatzzwecke. Skolopender leben teilweise sehr versteckt. Wenn man sich die letzten Sichtungen notiert, kann man nachvollziehen, wann man das Tier das letzte mal lebend gesehen hat. Außerdem bekommt man so über die Zeit ein Gespür für die Verhaltensweise seines Hundertfüßers und kann ableiten, ob es jahreszeitliche Unterschiede im Verhalten gibt, und ob es auf Veränderungen von Haltungsparametern reagiert.

Neben Sichtungen und Änderungen an Haltungsparametern können auch andere Dinge protokolliert werden, wie Kaufdatum und Ort, Häutungen, Fütterungen, oder auch Krankheiten und deren Verlauf und Therapie.

Dabei machen Protokolle primär für Anfänger Sinn. Wenn man irgendwann ein gutes Verständnis für sein Tier entwickelt hat, muss man nicht mehr alles niederschreiben, sondern kann eher nach Gefühl arbeiten.

Ein Protokoll kann handschriftlich in einem Notizbuch oder einem Zettel erfolgen, aber auch digital in einer Excel-Liste oder einer App wie Obsidian Notes erfolgen. Beide Ansätze bringen Vor- und Nachteile. Handschriftlich geht meist schneller, derweil digital besser durchsuchbar ist und mit Vorlagen wiederholende Aufgaben erleichtern kann.