Häutung und Wachstum
Junge Skolopender (Pedelings) besitzen im ersten Nymphenstadium noch keinen vollständig ausgehärteten Chitinpanzer und sollten in dieser Phase nicht von der Mutter getrennt werden. Mit zunehmendem Wachstum entwickeln sich feste Tergite und Sternite, getrennt durch elastische Pleuren.
Meist verspeist ein Hundertfüßer seine alte Haut
Da der Panzer nicht mitwächst, ist eine regelmäßige Häutung notwendig. Nach erfolgreicher Häutung frisst der Skolopender seine Exuvie, um wertvolle Nährstoffe für die Aushärtung der neuen Cuticula zurückzugewinnen. Anzeichen einer bevorstehenden Häutung sind blassere Färbung, reduzierte Aktivität und Futterverweigerung1.
Besonderheiten:
- verlorene Gliedmaßen können regeneriert werden2
- gespeicherte Spermien gehen bei der Häutung nicht verloren1
Häutungsstadien
Vor der Häutung wirkt ein Skolopender blass und fahl. Das liegt daran, dass sich luft zwischen der alten Haut, die sich langsam löst, und dem Körper des Tieres ansammelt.
Kurz nach der Häutung ist de Cuticula noch sehr weich und muss aushärten. Die abgelegte Exhuvie wird gefressen
Wenn die Cuticula nach der Häutung wieder vollständig ausgehärtet ist, hat der Skolopender eine kräftige Färbung.